Mein Medien-Konsum bis Anfang September 2023


Die Frau des Nobelpreisträgers

August 2023 – auf TV von Recorder – öffentlich-rechtlich – Spielfilm, Drama – c2017

Gut gemachter Film mit viel Lebensdrama, wo man sich als Zuschauer hinterher fragt „Musste das so schlimm werden?“ – Und genau das ist die Frage, die immer noch aktuell ist: Die gesellschaftliche Anerkennung von Leistungen, die Frauen vollbringen, ist oft viel schlechter, als die Leistungsanerkennung bei Männern.

(Man vergleiche dazu auch weiter unten „Hitchcock“! Dieser Film könnte auch „Die Frau des Filmemachers“ heißen.)


Nobody

August 2023 – auf TV gestreamt – amazon Prime – Spielfilm, Trash – c2021

Fängt cool an – hört trashig auf. Dieser Stilbruch führt dazu, dass ich den Film nicht ernst nehmen kann. Kann gucken, wer auf Hardcore-Klopperei steht – alle Anderen verpassen nichts.


The Founder

August 2023 – auf TV von Recorder – privat TV – Spielfilm – c2016

„Der Gründer“ ist eigentlich ein Dieb, ein Ideen-Dieb. Der Film zeigt in unaufgeregter Art und Weise am Beispiel von „McDonalds“, wie Kapitalismus funktioniert. Unterhaltsam und sehenswert, mit durchaus länger wirkendem Nachdenk-Effekt.


Der Rausch

August 2023 – auf TV von Recorder – öffentlich-rechtlich – Spielfilm – c2020

Meiner Ansicht nach ein typisch europäischer Film: Der Stoff hat viel Potenzial. Der emotionale Mitnahme-Effekt bleibt beim Zuschauer leider bescheiden – jedenfalls bei mir. Hollywood hätte aus „Saufen für die Wissenschaft“ wohl mehr herausgeholt.

Der Film hat mich etwas ratlos zurückgelassen (Was wollten die Macher mir sagen? Das Leben ist schön – und du kannst ruhig auch saufen?). Trotzdem halte ich den Film für sehenswert.

Interessant hierbei der Bezug (auf dieser Internetseite) zu den Filmen „Die Frau des Nobelpreisträgers“ und „Hitchcock“: Beide Filme scheinen die Theorie, dass es mit Alkohol besser läuft, zu bestätigen.


Hitchcock (Der Film)

September 2023 – auf TV von Recorder – öffentlich-rechtlich – Spielfilm, Biopic – c2012

Als „Biopic“ angekündigt, zeigt der Streifen lediglich die Lebenszeit Hitchcocks während er „Psycho“ machte. Dies darf als berechtigt erscheinen, da „Psycho“ im Nachhinein als sein bedeutendster Film angesehen werden kann – enttäuschte mich aber. Ich hatte mehr erwartet.
Ich muss aber gestehen, dass ein komplettes „Biopic“ über Hitchcock wohl 5 bis 8 Stunden dauern und arg komplex beim Anschauen werden würde. Allerdings auch mit einem umfassenden Einblick in die Filmgeschichte dieser Zeit. Das hat man bei diesem Film leider nur zur besagten Psycho-Zeit.

Nach Studium diverser Artikel im Internet (vornehmlich in der Wikipedia), kann ich bestätigen, dass sich der Film wohl recht genau am Passierten orientiert. Die Besetzung ist grandios. Die Szene bei der Uraufführung mit Hitchcock im Kino-Foyer wunderbar gelungen. Für Cineasten ein Muss!

(Übrigens: Man vergleiche dazu auch ganz oben „Die Frau des Nobelpreisträgers“!)


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